Geschichte der Ritzmann-Methode

Zu Beginn dachte ich: "es ist Glück", dann dachte ich: "merkwürdig" und nun, nach mehr als fünfzehn Jahren Betreuung von Kinderwunsch-Eltern, denke ich: Mutter Natur kann viel mehr, als wir annehmen. 

Auch die Natur hat ihre Grenzen. Je früher Kinderwunsch-Eltern kommen, desto erfolgreicher ist die Fruchtbarkeitsförderung. Ein langer und erfolgloser Weg durch verschiedene Fruchtbarkeitsbehandlungen hinterlässt seine Spuren: hier geht es zuerst um die Förderung der eigenen Gesundheit. Mit etwas Glück und Übermut finden aber auch hier die Pflanzenkinder zu uns. Einige wenige Spermien und ein offener Eileiter genügen der Natur für ein neues "Herzli".

So viele "Pflanzenbabys" sind gekommen trotz zu wenigen Spermien (Oligozoospermie), zu wenig normal geformten Spermien (Teratozoospermie), zu langsamen oder gar komplett unbeweglichen Spermien (Asthenozoospermie), trotz schwerer Endometriose, offenen aber nicht mehr funktionierenden Eileitern, fehlendem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, zu dichtem Schleimpfropf im Gebärmutterhals, entzündlichem Milieu in der Gebärmutter und vielen harten Diagnosen mehr, dass ich daraus schliesse: Mutter Natur kann viel mehr, als wir annehmen.

Wir fördern Gesundheit und Fruchtbarkeit. Mit etwas Glück dürfen wir Sie in Ihre eigene, natürliche Schwangerschaft und zu Ihrem Wunschkind begleiten.

 

Die Anfänge

Seit der Praxiseröffnung im Juni 2002 kommen täglich Wunsch-Schwangere und ab und zu solche, die ungewollt und ungeplant schwanger werden zu uns. Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe, die konstant wächst: die Kinderwunsch-Mütter und -Väter. In den ersten Jahren behandelte ich ausschliesslich Frauen, wie ich es gelernt hatte. Als ich begann Männer einzubeziehen, wurde die Erfolgsrate deutlich besser. Nach weiteren Jahren erkannte ich die Bedeutung eines physiologisch arbeitenden Beckenrings. Dank einer eigens entwickelten, sanften manuellen Technik stieg die Erfolgsrate nochmals an.

 

Der heutige Stand

Seit einigen Jahren erreichen mich Anfragen aus der näheren und weiteren Umgebung, ob ich natürliche Wege zur Fruchtbarkeitsförderung kenne und eine Unterstützung anbieten könne. Oft sind es Paare, die eine Alternative zu IVF (In Vitro Fertilisation: künstliche Befruchtung) und ICSI (Intra-Zytoplasmatische Spermien-Injektion: Ein Spermium wird in ein Ei gespritzt) suchen oder bei denen IVF und ICSI nicht gefruchtet haben. Da eine ganzheitliche, ungefährliche Unterstützung der Fruchtbarkeit immer wichtiger wird, habe ich mich Anfang 2018 entschlossen, meine Methode einem grösseren Publikum anzubieten.

Über Dorin Ritzmann

5.12.1959Geboren in Zürich, Tochter von Frau Dr. med. Margaret Ritzmann Firnbacher aus Chemnitz und von Prof. Dr. oek. publ. Franz Ritzmann aus Frankfurt
1978Matura Typ B Kantonsschule Hohe Promenade Zürich
1979 – 1980Studienaufenthalt in London
1981 – 1987Medizinstudium an der Universität Zürich, Staatsexamen Dezember 1987
1988 – 1989Assistenzjahr Allgemeine Chirurgie, Spital Aarberg
1989 – 1990Praxisassistenz Drs. Ashkenazi (Allgemeine Medizin mit Schwerpunkt Gynäkologie, Geburtshilfe, Infektiologie)
1990Geburt des Sohnes Alexander
1990 – 1991Ärztliche Betreuung von drogenabhängigen Prostituierten (Lila Bus), angestellt vom Sozialamt der Stadt Zürich
1991 – 1993Ärztliche Betreuung obdachloser Frauen, angestellt vom Sozialamt der Stadt Zürich
1990 – 1993Notfalldienst Drop-In der Psych. Universitätsklinik Burghölzli
1993 – 1999

Assistenzjahre in Gynäkologie, Geburtshilfe und Neonatologie Schweiz. Pflegerinnenschule und Spital Zürich, Prof. Dr. med. J. Kunz und Dr. med. Chr. Sigg. Assistenzjahre in Gynäkologie und Geburtshilfe Spital Limmattal, Dr. med. Chr. Rageth

1994Dissertation zum Thema: „Hildegard von Bingen: Pflanzliche Heilmittel mit gynäkologisch-geburtshilflicher Indikation“

bei Prof. Dr. med. B. Rüttimann, Institut für Medizingeschichte Universität Zürich, und Prof. Dr. pharm. O. Sticher, Institut für pharmazeutische Wissenschaften, ETH Zürich

1996 – 1997

Praxistätigkeit in der Gemeinschaftspraxis Frauenambulatorium der Frauenbefreiungsbewegung, 8005 Zürich

2000 – 2001

Oberärztin Gynäkologie und Geburtshilfe Spital Limmmattal, Dr. med. Chr. Rageth

2001 – 2002

Oberärztin Gynäkologie und Geburtshilfe, Kantonales Frauenspital Fontana, Chur, und Spital Thusis, Prof. Dr. med. R. A. Steiner

2001Facharztexamen in Gynäkologie und Geburtshilfe Schwerpunkt operative Gynäkologie
Juni 2002Eröffnung der eigenen Praxisgemeinschaft Medizin Feminin in Dietikon

 

Zusatzausbildungen

Fähigkeitsausweis in medizinischer Hypnose SMSH (2000)

Fähigkeitsausweis der SAPPM Akademie für psychosomatische und psychosoziale Medizin (2003)

Fähigkeitsausweis in medizinischer Phytotherapie SMGP (2016)

 

 

Publikationen und Referate

Seit 1997 Kurse in manueller Beckenringbehandlung gemeinsam mit Dr. med. Bruno Maggi, Zürich für Hebammen und Geburtshelfende.

Seit 2002 Referate und Kurse in Pflanzenheilkunde speziell in Gynäkologie und Geburtshilfe für Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen.